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Dom zu Worms

Chronik
Zusammen mit Mainz und Speyer bilden die drei romanischen Kaiserdome am nördlichen Oberrhein eine...

Domkreuzgang
Neben der Förderung der Verglasung der Ostfenster des Wormser Doms will der Dombauverein auch beg...

Der Dom in alten Ansichten

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Literatur



Der Wormser Dom

ist eines der bedeutendsten Bauwerke der Romanik. In seiner Geschichte spiegeln sich 800 Jahre deutsche Geschichte und Kultur. Nach der Nibelungensage kommt es auf der Treppe des Wormser Doms zum erbitterten Streit zwischen Brünhild und Kriemhild darüber, welcher der beiden Ehemänner den höheren Rang bekleidet. Eine Fülle historischer Ereignisse ist mit Worms und seinem Dom verbunden. Die Beendigung des Investiturstreits 1122 und vor allem die Verhängung der Reichsacht über Martin Luther im Jahr 1521 sind welthistorische Wendepunkte.

Bischof Burchard

Denkmal vor dem Südportal

Die Stadt Worms und die Domgemeinde St. Peter feierten im Jahr 2000 das Jubiläum „1000 Jahre Bischof Burchard“. Bischof Burchard hat den Wormser Dom in den heutigen Ausmaßen errichten lassen. Durch die Jahrhunderte hindurch war und ist er ein Zeichen des Glaubens und der Hoffnung, ein Bild der Freude an der Kunst und der technischen Erfindungsgabe des Menschen. Er ist weit mehr als nur ein kunsthistorisches Denkmal früherer Stilrichtungen und Architekturen. Auch ist er mehr als nur eine Erinnerung an die Macht und Bedeutung seiner Bauherrn und die Kunstfertigkeit seiner Erbauer. Er ist ein Haus Gottes und der Menschen – und zwar aller Menschen, die ihn besuchen. Sei es zum Gottesdienst, zum persönlichen Gebet oder auf der Suche nach Stille in der Bewunderung seiner vielfältigen Kunstwerke.

Dompropst

Engelbert Prieß

Der Wormser Dom ist das Werk vieler Generationen. Ein Gemeinschaftswerk, das sich auf den ersten Blick gar nicht erfassen lässt. Bischöfe, Kaiser und Könige, Arbeiter, Bauleute und Steinmetze, Geldgeber - und auch die Gläubigen – haben zur Erbauung und zu seinem Erhalt beigetragen. Sie haben ein einzigartiges Miteinander aus romanischen und gotischen Baustilen geschaffen.

Gerade wegen seiner vielschichtigen Bauweise wird dieser Dom geliebt. Er gehört nicht nur der Geistlichkeit, sondern auch den Bürgern dieser Stadt. Während draußen der Alltag ohne Ruhe und Rast dahinbraust, herrscht innen geheimnisvolle Ruhe. Alles Kleinliche versinkt, man wird still, spürt den Atem der Geschichte und schwingt sich ein in Meditation und Gotteslob der Generationen.