Kontakt Impressum

Das romanische Kreuz

im Dom zu Worms

Das romanische Kreuz im Dom zu Worms ist neuesten Untersuchungen zufolge um das Jahr 1000 n.Chr. entstanden. Es zeigt den Gekreuzigten in einer für die damalige Zeit typischen Darstellung:
Grazil und zugleich hoheitsvoll neigt er sein Haupt zur Seite. Sein Blick ist ernst und scheinbar unberührt von dem Leid, das sich jedoch an seinem ausgemergelten Körper mit den zerbrechlich wirkenden Armen ablesen lässt. Er scheint in majestätischer Würde und großer Ruhe gleichsam zu schweben.

Dieser Gekreuzigte sagt zum einen: auch der allererbärmlichste und dem Tod ausgelieferte Mensch verliert seine Würde nicht. Immer hat er etwas Hoheitsvolles, Majestätisches, Würdevolles – eine Menschenwürde, die er nie verlieren und die ihm niemand wegnehmen kann.

Zum anderen sagt dieses Kreuz: der gekreuzigte Heiland ist der Sieger über Tod und Hölle. Er hat die Arme weit ausgebreitet, so als wolle er die ganze Welt umarmen. Sein Tod ist nicht Scheitern und Untergang, sondern Erhöhung: „Der Menschensohn muss erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, in ihm das ewige Leben hat.“ (Joh 3,14). Er ist der erhöhte Herr, zu dem der Mensch mit seinen Sorgen und Nöten aufschauen kann.

Nach dem Vorbild des o. g. Kreuzes fertigte die Goldschmiedin Annette Kienast-Kistner die Nachbildung aus Weißmetall (Zink-Zinn-Legierung) ca. 14 cm groß an. Das Kreuz ist 2-farbig in rot und grün mit transparentem Emaille ausgelegt. Der Korpus des Kreuzes ist bronzefarben patiniert, in Reliefausführung aufgesetzt und vernietet. Die Rückseite ist mit einer Vertiefung versehen, damit das Kreuz aufgehängt werden kann.

Sie können dieses Kreuz in der Gold- und Ideenschmiede Annette Kienast für 128,- € kaufen (Für Mitglieder 120,- €).

zum Bestellformular